Rhabarber, Rhabarber, Barbara!

Rhabarber, Rhabarber, Barbara!

Partybilder! Wuhuu!
(Danke an Cynthia und Tom für die Pics!)
Freitag großes Treffen in Cottesloe bei Cynthia: Erdäpflsalat und Fleischlaberln/-bällchen/-pflanzerl/-klöpse/Bulletten/Frikadellen (und wie auch immer man sonst noch auf den diversen hier gesprochenen Deutschs zu Fleischlaberl sagen kann) in Kantinenausmaßen als Unterlage, dann Houseparty mit schlechten Trink-Kartenspielen und guten um-den-Tisch-tanzen-Tänzen.
Nach Vertrinkung von 200 Dollarn Alkohol (ja, das Teufelszeug ist teuer hier!) gings zum Bahnhof, wo uns Aurele (klettermaxemäßig wie immer von einer Laterne aus) mit einer Brandrede über eine Kulturgemüsepflanze aus der Familie der Knöterichgewächse (erraten: Rhabarber!) die Zeit aufs Zugwarten vertrieb.
In Perth am Bahnhof angekommen gabs großes Kino für Randsportarten-Fans: Cynthia vs. Lisa im Rolltreppen-gegen-die-Richtung-rauflaufen. Lisa verlor durch ein technisches KO (ganz oben hinfallen und zurück zum Start gerolltreppt werden) – das wollte sie nicht wahrhaben und hat die Schiedsrichter konsultiert.
Die Herren in dunkelblau verstehen hier aber keinen Spaß. Gar keinen nämlich. Es gab dann von grob geschätzten 189 Bahnhofsecurity-Mitarbeitern eine Belehrung für Lisa, was da nicht alles passieren könnte (das ist wirklich die prüdeste und strengste Scheißstadt der Welt), doch wurden wir nicht verhaftet und sind weiter Richtung Deville Club. (Wie bei uns die Security’s – zu blöd für die Polizei, aber genug Napoleonkomplex um einen Pseudo-Macht-Job auszuüben) Unterwegs dann noch das alte Hütchenspiel mit Baustelleninventar gespielt, und schon standen wir vorm schrägsten Türsteher der Welt. Rockabilly hoch 22. Liam hat uns dann irgendwie in diesen Club reingebracht, wir mussten noch nichtmal Eintritt zahlen. Thanks Mate!
Leider haben die Australier scheinbar ein etwas anderes Verständnis von “Party” als wir “total durchgedrehten” Europäer. Zumindest im Deville Club, eingerichtet wie man die Hölle in Disneyland einrichten würde. Nach ein paar Aktionen, die in Österreich nicht mal erwähnenswert wären, wurden wir dann geschlossen aus dem Club hinauskomplimentiert. Zwar freundlich, aber doch sehr direkt.
Wild shaken und Spaß dabei haben – im-club-bleiben-fail.
Stolpern und dabei betrunken aussehen – im-club-bleiben-fail.
Sich bei einem Spiegel entschuldigen - im-club-bleiben-fail.
Den Türsteher überreden probieren und dabei das Bier, das man rausschmuggeln wollte aus der Jacke fallen lassen – im-club-bleiben-fail.

Im Endeffekt hats eh gepasst, sonst hätten wir den letzten Zug heimwärts versäumt. Drei Mates im Zug getroffen, eingepackt und bei Cynthia noch ein bisschen aftergehourt.

Danke danke liebe Leute – toll wars!

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